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10 Jahre Brexit: Was ist die migrationsrechtliche Bilanz?


Als im Juni 2016 das historische Brexit-Votum fiel, war die Verheißung groß: Einwanderung sollte drastisch reduziert, die Kontrolle über die eigenen Grenzen vollständig zurückerlangt werden. Heute, genau zehn Jahre nach dem Referendum, blicken wir im Jahr 2026 auf eine Realität, die diese Versprechen auf den Kopf gestellt hat. Die offizielle Datenlage des britischen Migration Observatory zeigt unmissverständlich, dass die Nettozuwanderung nach Großbritannien nach dem EU-Austritt keineswegs eingebrochen ist, sondern zeitweise sogar historische Höchststände erreichte. 


Während die Zuwanderung aus der EU massiv sank, öffnete das Vereinigte Königreich seine Türen für Fachkräfte aus Drittstaaten wie den USA, Kanada und anderen globalen Märkten. Für hochqualifizierte Akademiker, Expats, Young Professionals und internationale Unternehmen hat sich die migrationsrechtliche Landschaft grundlegend gewandelt. Wer heute als ausländische Spitzenkraft den Schritt nach Europa oder speziell nach Deutschland wagt, steht vor einem völlig neuen Regelwerk. Wir als Anwaltskanzlei für Visumsrecht analysieren die migrationsrechtliche Bilanz eines Jahrzehnts und zeigen Ihnen, welche rechtlichen Wege sich für Sie jetzt eröffnen

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Warum ist die Migration trotz des Brexits nicht gesunken?

Die Dynamik des Arbeitsmarktes lässt sich nicht einfach per Dekret stoppen. Nach dem formellen Austritt Großbritanniens aus der EU und dem Ende der Arbeitnehmerfreizügigkeit entstand in vielen Sektoren der britischen Wirtschaft ein akuter Mangel an qualifiziertem Personal. Um diesen Bedarf zu decken, war die britische Regierung gezwungen, das nationale Visa-System für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten vorübergehend spürbar zu liberalisieren. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist paradox: Die Nettoeinwanderung von Nicht-EU-Bürgern stieg drastisch an, da global agierende Unternehmen, HR-Abteilungen und Universitäten weiterhin auf ausländische Talente angewiesen waren. Für exzellent ausgebildete Fachkräfte aus den USA oder Kanada bedeutete dies zeitweise neue Chancen auf der Insel. Doch die bürokratischen Hürden und die damit verbundenen Kosten für Visumsverfahren haben weltweit zu einem Umdenken geführt. Viele Young Professionals, vermögende Ausländer und Akademiker suchen nun gezielt nach stabilen, rechtssicheren Alternativen auf dem europaischen Festland – und hier rückt Deutschland als führende Wirtschaftsmacht der EU immer stärker in den Fokus.


Welche rechtlichen Folgen hat der Brexit für britische Staatsbürger in Deutschland?

Der Brexit hat britische Staatsangehörige über Nacht von EU-Bürgern zu drittstaatsangehörigen Migranten gemacht. Seit dem Ablauf des Übergangszeitraums greift für Briten, die neu nach Deutschland einwandern möchten, das reguläre deutsche Aufenthaltsrecht. Sie genießen nicht mehr die privilegierte Freizügigkeit, sondern müssen wie Staatsbürger aus den USA oder Kanada vor der Einreise oder direkt nach der Ankunft eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis beantragen. Das Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bildet hierbei das fundamentale rechtliche Fundament für Ihren rechtssicheren Aufenthalt. Für gut ausgebildete akademische Fachkräfte ist der Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt glücklicherweise durch moderne gesetzliche Regelungen erleichtert worden. Wenn Sie über einen anerkannten Hochschulabschluss und ein konkretes Arbeitsplatzangebot verfügen, ist die Blaue Karte EU gemäß § 18g AufenthG der mit Abstand attraktivste und schnellste Weg zu einer Aufenthaltserlaubnis. Wir unterstützen Arbeitgeber und HR-Abteilungen fortlaufend dabei, diese Verfahren rechtssicher abzuwickeln, um internationale Top-Talente ohne Verzögerung an Bord zu holen.


Fazit

Die migrationsrechtliche Bilanz nach 10 Jahren Brexit zeigt eindrucksvoll, dass Abschottungspolitik den realen Bedarf an globaler Talentmobilität nicht stoppen kann. Während das Vereinigte Königreich (UK) mit den komplexen Folgen seines Austritts und neuen bürokratischen Hürden kämpft, hat sich Deutschland durch gezielte Gesetzesreformen als hochattraktives Zielland für qualifizierte Akademiker, Expats und Investoren aus den USA, Kanada und Großbritannien positioniert. Die rechtlichen Wege über das Aufenthaltsgesetz sind vielseitig, erfordern jedoch präzise Vorbereitung. Als erfahrene Anwaltskanzlei für Visumsrecht stehen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen zur Seite, um diese rechtlichen Möglichkeiten optimal zu nutzen, Fallstricke bei den Behörden zu vermeiden und Ihren Aufenthalt in Deutschland auf ein rechtlich absolut sicheres Fundament zu stellen.


Sie haben Fragen zum Visumsrecht oder benötigen einen Rechtsanwalt für Aufenthalts- und Migrationsrecht? Kontaktieren Sie uns, um einen Beratungstermin zu buchen! Wir helfen Ihnen gern und garantieren eine Antwort innerhalb von 48 Stunden, wenn Sie die Anfrage über das Kontaktformular einreichen. Bitte beachten Sie, dass die 48 Stunden-Garantie nicht gilt, wenn Sie uns per E-Mail anstatt über das Kontaktformular kontaktieren.

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