Fazit und Pressestimmen zum Projekt #Ausländerbehördenquartett
- Mirko Vorreuter, LL.B.

- 20. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Mit diesem Blogpost beenden wir das Projekt “Ausländerbehördenquartett” zunächst. Das Projekt war ein großartiger Abschluss des Jahres 2025. Das Kartenspiel war auf ganzer Linie ein voller Erfolg und hat allen Kolleg*innen enormen Spaß gemacht. In diesem Artikel ziehen wir ein Resumee zur Entwicklung, Produktion und Veröffentlichung des Spiels und stellen noch einmal die Pressestimmen zum Ausländerbehördenquartett dar.
#Ausländerbehördenquartett als Projekt
Entstanden ist es in einem langen Prozess aus Konzeptentwicklung, Reduktion von 53 auf 33 Karten, intensivem Balancing, einem aufwendigen Design- und Produktionsablauf sowie breitem Feedback aus der Fachpraxis. So wurde aus einer spontanen Idee ein kleines migrationsrechtliches Zeitdokument des Jahres 2025 – ein Spiel, das unterhält, Wahrheit und Satire verbindet und gleichzeitig ein überraschend treffendes Bild des Migrationsalltags vermittelt.
Das #Ausländerbehördenquartett verbindet satirischen Humor mit überraschend realistischen Einblicken in die deutsche Migrationsverwaltung. Viele Karten basieren auf echten Fakten – von der Größe des Berliner LEA über die Zuständigkeit des VG Berlin bis hin zu realen Google-Bewertungen, Wartezeiten oder kuriosen Behördenpraktiken wie Faxkommunikation oder 1-MB-Grenzen für E-Mail-Anhänge. Daneben finden sich bewusst überzeichnete Bürokratiewitze sowie Insider-Humor aus der anwaltlichen Praxis, die ein Bild zeichnen, das zwischen Lachen und Kopfschütteln pendelt. Zahlreiche Stimmen aus der Community zeigen, wie unterschiedlich das Quartett wahrgenommen wird: als satirischer Kommentar, als originelles Weihnachtsgeschenk oder als niedrigschwelliger Transparenzmechanismus, der Missstände sichtbar macht.
#Ausländerbehördenquartett als Marketing-Trick
Die Pressestimmen zum Ausländerbehördenquartett sind eindeutig: Unser Kartenspiel sorgt für Aufsehen und Begeisterung weit über die juristische Community hinaus. Zahlreiche Medien berichten, dass das Quartett weit mehr ist als ein humorvolles Geschenk – es wird als cleveres Marketinginstrument gelobt, das Humor, Authentizität und fachliche Expertise auf einzigartige Weise verbindet. Hervorgehoben wird immer wieder, dass jede Karte aus der Praxis der VISAGUARD-Anwältinnen und -Anwälte entstanden ist, wodurch das Spiel glaubwürdig wirkt und klassische Werbeformate weit hinter sich lässt.
Besonders gelobt wird auch die Wirkung des physischen Spiels: In einer digitalen Welt, in der Inhalte schnell verschwinden, bleibt das Quartett präsent – auf Schreibtischen, in Kanzleiküchen oder bei Studierenden. Medien betonen, dass es nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig als Gesprächsanlass und Branding-Objekt funktioniert und so die Marke VISAGUARD subtil, aber nachhaltig ins Bewusstsein rückt. Das Quartett wird als politischer Kommentar, humorvolle Kritik und Marketinginstrument zugleich beschrieben – ein Beispiel dafür, wie kreatives Kanzleimarketing wirken kann, ohne aufdringlich zu sein.
Kritik am #Ausländerbehördenquartett
Das Spiel wurde aber nicht nur unkritisch gesehen. Medien berichten, dass das Spiel zwar humorvoll die Arbeit deutscher Ausländerbehörden porträtiert und dadurch Kreativität, politische Beobachtung und anwaltliche Erfahrung auf überraschende Weise verbindet. Gleichzeitig wird das Quartett jedoch auch kontrovers diskutiert: Einige Beobachter sehen darin eine mutige, zeitgemäße Auseinandersetzung, andere Medien hinterfragen, ob eine Kanzlei ein derartiges Produkt verantwortungsvoll herausgeben kann, insbesondere im Hinblick auf das Berufsrecht (§ 43b BRAO), Persönlichkeits- und Wappenrecht sowie die Abgrenzung zwischen freiberuflicher Tätigkeit und gewerblichem Handel.
Die Berichterstattung hebt hervor, dass das Quartett bewusst Grenzen auslotet – zwischen Humor, satirischer Zuspitzung und fachlicher Expertise. Während manche Stimmen den Unterhaltungswert und die Authentizität des Spiels loben, betonen andere die Notwendigkeit, dass Rechtsdienstleister ein Mindestmaß an Seriosität wahren müssen. Insgesamt zeichnen die Pressestimmen ein Bild von einem Produkt, das sowohl kreativ als auch provokant ist, Diskussionen anstößt und die Grenzen traditionellen Kanzleimarketings neu auslotet. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, wird auf den Blogpost von VISAGUARD.Berlin verwiesen.
Fazit zum #Ausländerbehördenquartett
Das Ausländerbehördenquartett hat sich als ein außergewöhnliches Projekt erwiesen, das weit über ein simples Kartenspiel hinausgeht. Entstanden aus einer spontanen Idee, entwickelt über zahlreiche Konzeptversionen, intensive Praxisrückmeldungen und aufwendige Design- und Produktionsprozesse, vereint es Humor, Realität und satirische Schärfe auf einzigartige Weise. Das Spiel vermittelt überraschend realistische Einblicke in den Migrationsalltag, greift echte Behördenerfahrungen auf und verbindet diese mit überzeichneten Bürokratiewitzen, sodass es zwischen Lachen, Staunen und Nachdenken pendelt.
Die Reaktionen aus der Community und der Presse zeigen: Das Quartett funktioniert nicht nur als unterhaltsames Spiel, sondern auch als cleveres Marketinginstrument. Es bleibt physisch präsent, sorgt für Gesprächsanlässe und stärkt die Marke VISAGUARD subtil und nachhaltig. Gleichzeitig verdeutlichen kritische Stimmen, dass das Spiel Grenzen auslotet – zwischen Humor, fachlicher Expertise und berufsrechtlicher Verantwortung. Insgesamt illustriert das Ausländerbehördenquartett, wie kreative Kanzleikommunikation funktionieren kann: originell, authentisch und diskussionswürdig. Es schließt das Jahr 2025 mit einem Projekt ab, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.
Das könnte Sie auch interessieren:



