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Führerschein in Deutschland als Ausländer: „AllAboutBerlin“-Guide zum Führerschein für Expats

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Viele Ausländer fragen sich, wie sie einen Führerschein für Deutschland beantragen. Der Ratgeber „How to get a driving licence in Germany“ von AllAboutBerlin bietet eine detaillierte Anleitung zum Erwerb der Fahrerlaubnis in Berlin und richtet sich ausdrücklich an Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Der Leitfaden ist umfassend, praxisnah und deckt alle Schritte vom ersten Gang zur Fahrschule bis zur Aushändigung des Führerscheins ab. Für internationale Fachkräfte, Studierende oder Neuzuwandernde, die sich mit den bürokratischen Abläufen in Deutschland schwertun, ist er ein hilfreiches Werkzeug. 


Der Guide beschreibt zunächst die Kosten und Zeitabläufe: Der Erwerb eines deutschen Führerscheins dauert im Schnitt rund sechs Monate und kostet zwischen 2.500 und 4.000 Euro. Diese Summe setzt sich aus Anmeldegebühren, Pflichtstunden, Prüfungsgebühren für Theorie und Praxis, dem Erste-Hilfe-Kurs, dem Sehtest und den Bürgeramtsgebühren zusammen. AllAboutBerlin weist zutreffend darauf hin, dass Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse ihren Führerschein unter Umständen umschreiben lassen können – oft schneller und deutlich günstiger.


Besonders nützlich ist die ausführliche Darstellung der Sprachanforderungen. Zwar ist der Theorieunterricht in verschiedenen Sprachen verfügbar, doch sind die Übersetzungen häufig unpräzise; Deutschkenntnisse erhöhen die Erfolgschancen erheblich. Auch die praktische Prüfung findet überwiegend auf Deutsch statt, viele Prüfer sprechen kaum Englisch. AllAboutBerlin macht aus seiner Erfahrung keinen Hehl: Wer einfache Fahranweisungen nicht versteht, wird erhebliche Schwierigkeiten haben.


Der Leitfaden geht anschließend systematisch alle Verfahrensschritte durch – von der Wahl der Fahrschule über den Erste-Hilfe-Kurs und den Sehtest bis hin zur Theorieprüfung, der praktischen Prüfung und der Aushändigung des Führerscheins. Besonders praxisorientiert sind die Hinweise zur Wahl einer geeigneten Fahrschule, etwa hinsichtlich Sprachangebot, Ort, Bewertungen und Zusatzleistungen wie integrierten Erste-Hilfe-Kursen. Auch der Hinweis, dass Driving Apps die realen Prüfungsfragen wortgleich wiedergeben, erleichtert vielen Zuwandernden die Vorbereitung.


Für Menschen mit ausländischen Fahrerlaubnissen ist das Kapitel zur Umschreibung besonders relevant. Der Guide erklärt klar, dass der Umschreibungsprozess je nach Herkunftsstaat vollständige Prüfungsbefreiungen oder reduzierte Anforderungen vorsehen kann. Ebenso wird erläutert, in welchen Fällen die Anerkennung ausgeschlossen ist, insbesondere wenn der Wohnsitz zum Zeitpunkt der Ausstellung nicht im Ausstellungsstaat lag.


Für VISAGUARD ist dieser Ratgeber ein Beispiel dafür, wie wichtig niedrigschwellige, leicht verständliche Informationen im Bereich der Migrationsbürokratie sind. Während AllAboutBerlin den Fokus auf praktische Erfahrungsberichte legt, ergänzt VISAGUARD diese Informationen durch rechtlich präzise Beratung, insbesondere dann, wenn ausländerrechtliche Besonderheiten hinzukommen – etwa bei Fragen des Wohnsitzprinzips, der Gültigkeit ausländischer Dokumente, der Umschreibungsfristen oder der Folgen eines abgelaufenen ausländischen Führerscheins. 

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