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LEA Berlin wieder online: Online-Anträge funktionieren wieder


Update: 25. August 2026 | VISAGUARD.Berlin


Nach mehreren Tagen mit technischen Problemen sind die Online-Dienste des Landesamts für Einwanderung (LEA) Berlin wieder verfügbar. Die zeitweise Störung hatte insbesondere die Website und verschiedene Online-Antragsstrecken des LEA betroffen. Für viele Antragsteller führte dies zu Problemen und Unsicherheit, da Anträge zeitweise nicht über die vorgesehenen digitalen Verfahren eingereicht werden konnten.


Nun gibt es Entwarnung: Nach einer aktuellen Mitteilung des Landesamts für Einwanderung funktionieren die Online-Anträge wieder.


„Online-Dienst funktioniert wieder. Die Tests waren erfolgreich, so dass der Online-Antrag wieder zur Verfügung steht.“Stand: 25.08.2026, 14:00 Uhr

Damit können die betroffenen digitalen Antragsverfahren grundsätzlich wieder genutzt werden.


Was war bei der LEA-Website passiert?

Für einige Tage waren Teile der digitalen Infrastruktur des Berliner Landesamts für Einwanderung nicht oder nur eingeschränkt erreichbar. Besonders problematisch war, dass hiervon auch Online-Antragsstrecken betroffen waren.


Das ist inzwischen von erheblicher praktischer Bedeutung. Das LEA setzt bei vielen aufenthaltsrechtlichen Verfahren auf digitale Antragstellung. Wer beispielsweise einen Aufenthaltstitel beantragen oder verlängern möchte, ist daher häufig auf die Funktionsfähigkeit der Online-Systeme angewiesen.


Die vorübergehende Störung führte entsprechend zu Verwirrung: Antragsteller hatten ihre Unterlagen teilweise vollständig vorbereitet, konnten den Antrag aber nicht über das vorgesehene Online-Verfahren absenden.


Funktionieren die Online-Anträge beim LEA wieder?

Ja. Nach dem offiziellen Hinweis des LEA vom 25. August 2026 um 14:00 Uhr wurden die technischen Tests erfolgreich abgeschlossen und der Online-Antrag wieder freigeschaltet.

Wer in den vergangenen Tagen aufgrund der technischen Probleme keinen Antrag stellen konnte, sollte die entsprechende Antragsstrecke daher erneut aufrufen und die Antragstellung möglichst zeitnah nachholen.


Nach erfolgreicher Antragstellung sollte außerdem die entsprechende Eingangsbestätigung gespeichert werden. Auch Screenshots oder andere Nachweise über die erfolgreiche Übermittlung können sinnvoll sein.


Was sollten Betroffene jetzt tun?

Wer während der Störung versucht hat, einen Antrag einzureichen, sollte vorhandene Screenshots, Fehlermeldungen oder sonstige Nachweise über den technischen Ausfall zunächst aufbewahren. Das gilt insbesondere dann, wenn während des Ausfalls eine wichtige aufenthaltsrechtliche Frist abgelaufen ist oder der bisherige Aufenthaltstitel kurz vor dem Ablauf stand.


Betroffene sollten außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass ein technischer Ausfall des LEA bestehende Visa oder Aufenthaltstitel verlängert. Gerade bei der rechtzeitigen Beantragung einer Verlängerung können der Zeitpunkt und der Nachweis der Antragstellung rechtlich relevant sein.


Nachdem die Online-Systeme nun wieder funktionieren, empfiehlt es sich deshalb, eine bislang nicht mögliche Antragstellung unverzüglich nachzuholen.


Digitalisierung beim Landesamt für Einwanderung Berlin

Der Vorfall zeigt zugleich, wie wichtig die digitalen Systeme inzwischen für das Berliner Aufenthaltsrecht geworden sind. Zahlreiche Verfahren werden mittlerweile über Online-Antragsstrecken abgewickelt. Funktionieren diese Systeme nicht, kann dies unmittelbar Auswirkungen auf tausende ausländische Fachkräfte, Studierende, Familienangehörige und Arbeitgeber in Berlin haben.


Aus Sicht von VISAGUARD ist deshalb insbesondere bei zeitkritischen Verfahren wichtig, die Antragstellung und mögliche technische Probleme sorgfältig zu dokumentieren.

VISAGUARD.Berlin ist eine auf Visums- und Migrationsrecht spezialisierte Berliner Anwaltskanzlei. Wir beraten und vertreten ausländische Fachkräfte, Unternehmen, Studierende und Familien in aufenthaltsrechtlichen Verfahren und verfügen über umfangreiche Erfahrung mit Verfahren beim Landesamt für Einwanderung Berlin.

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