top of page
VISAGUARD Logo

Wer verdient am meisten? Neue Studie enthüllt Gehalts-Champions unter ausländischen Fachkräften


Deutschland ist ein attraktives Ziel für Talente aus aller Welt. Doch wie viel verdient man hier eigentlich als ausländische Fachkraft? Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Viele Zuwanderer verdienen nicht nur gut, sondern liegen mit ihrem Einkommen sogar deutlich über dem deutschen Durchschnitt. Besonders spannend für Sie als (angehende) Fachkraft: Erfolg in Deutschland ist kein Zufall, sondern oft eine Frage der Qualifikation und der richtigen Strategie. Doch wer sind die Gewinner des Gehaltsvergleichs? Wir verrate Ihnen, welche Ausländer am meisten verdienen!


Die Top-Verdiener: Diese Nationen führen das Ranking an

Um die Gehälter vergleichbar zu machen, nutzt die Studie den Medianlohn (das mittlere Bruttoeinkommen).


  • Gesamtdurchschnitt: 4.013 €

  • Deutsche Beschäftigte: 4.177 €

  • Ausländische Beschäftigte (gesamt): 3.204 €


Aber Vorsicht: Dieser Gesamtwert für ausländische Beschäftigte täuscht. Schaut man sich die einzelnen Herkunftsländer an, ergibt sich ein völlig anderes Bild. Einige Gruppen von Expats und Fachkräften erzielen in Deutschland Spitzengehälter, die weit über dem Durchschnitt deutscher Staatsbürger liegen:


  • Indien: 5.393 €

  • Österreich: 5.322 €

  • USA: 5.307 €

  • UK & Irland: 5.233 €

  • Skandinavien: 5.114 €

  • China: 4.888 €


Zum Vergleich: Der deutsche Median liegt bei 4.177 €.


Warum verdienen Fachkräfte aus Indien, China und den USA so viel?

Bei der Betrachtung dieser Werte fällt auf, dass bestimmte Ausländer deutlich mehr als Deutsche verdienen. Der Hauptgrund für diese hohen Gehälter ist die Qualifikation. Die Studie belegt, dass Spitzenverdiener überproportional oft in sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) arbeiten. Während insgesamt nur ca. 7,6 % aller Beschäftigten in diesen Hochlohn-Bereichen arbeiten, sind es bei Indern 30,7 % und bei Chinesen 24 %. Der Grund dafür ist einfach: Eine Einwanderung ohne anerkannte Ausbildung (Fachkrafteigenschaft) ist nur unter sehr engen Bedingungen möglich. Die meisten Ausländer in Deutschland, die regulär eingewandert sind, haben also eine deutlich bessere Ausbildung als deutsche Staatsbürger Neben der Branche spielt aber auch der Arbeitsort eine Rolle: Viele hochqualifizierte Fachkräfte zieht es in wirtschaftsstarke Metropolen wie München, Stuttgart oder Berlin, wo das Lohnniveau allgemein höher ist.


Das Studium als Karrieresprungbrett in Deutschland

Ein zentraler Weg zu diesen Top-Gehältern führt über die deutsche Hochschule. Immer mehr internationale Talente nutzen die attraktiven rechtlichen Rahmenbedingungen:


  1. Studium (§ 16b AufenthG): Einreise und Abschluss an einer deutschen Uni.

  2. Jobsuche (§ 20 AufenthG): Nach dem Abschluss haben Absolventen bis zu 18 Monate Zeit, einen passenden Job zu finden.

  3. Blaue Karte EU (§ 18g AufenthG): Der "Goldstandard" für Akademiker, der besonders schnell zu einem dauerhaften Aufenthalt führt.


Besonders indische Staatsbürger zeigen hier eine hohe Erfolgsquote: Zwei Drittel der indischen Studierenden planen, langfristig in Deutschland zu bleiben – und viele von ihnen landen direkt in den gut bezahlten MINT-Jobs.


Fazit: Ihre Qualifikation ist der Schlüssel

Die Studie des IW macht deutlich: Der deutsche Arbeitsmarkt ist extrem durchlässig für Talente. Wer als Fachkraft kommt – insbesondere in technischen oder akademischen Berufen – hat beste Chancen auf ein Gehalt, das über dem der einheimischen Bevölkerung liegt. Während die Zahl deutscher Beschäftigter stagniert, wächst die deutsche Wirtschaft vor allem durch qualifizierte Zuwanderung. Deutschland braucht Sie – und ist bereit, das entsprechend zu honorieren.

bottom of page