So erreichst du das Landesamt für Einwanderung (LEA) in Berlin
- VISAGUARD Sekretariat

- 15. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Für viele Menschen in Deutschland ist das Landesamt für Einwanderung (LEA) ein zentraler Ansprechpartner: sei es für die Ausstellung von Fiktionsbescheinigungen, die Verlängerung von Aufenthaltstiteln oder laufende Einbürgerungsverfahren. Doch schnell zeigt sich, dass die Erreichbarkeit des LEA alles andere als einfach ist. Wer auf eine schnelle telefonische Auskunft hofft, wird oft enttäuscht. Die Telefone sind selten besetzt, meistens erreicht man nur eine Bandansage, Briefe bleiben unbeantwortet, und Besucher werden am Eingang von der Security abgewiesen.
Kontakt LEA: Was funktioniert nicht?
Früher konnten Anfragen unkompliziert per E-Mail an das LEA gestellt werden. Diese Zeiten sind vorbei. Die klassischen E-Mail-Adressen existieren nicht mehr, und viele Sachbearbeiter kommunizieren nur noch über sogenannte „no-reply“-Adressen. Eine direkte Antwort auf E-Mails erfolgt in der Regel nur dann, wenn der Sachbearbeiter selbst den Kontakt initiiert. Für Ratsuchende bedeutet dies, dass herkömmliche Kommunikationswege meist ins Leere laufen und Frust vorprogrammiert ist.
Möglichkeiten Ausländerbehörde Berlin (LEA) zu erreichen
Trotz der offensichtlichen Hürden gibt es einige Strategien, die sich in der Praxis als wirksam erwiesen haben. Eine Möglichkeit ist die Nutzung des Kontaktformulars auf der Website des LEA. Jede Anfrage landet in der Akte des Sachbearbeiters, und theoretisch sollte eine Bearbeitung erfolgen. In der Praxis reagieren Sachbearbeiter allerdings oft nur, wenn der Fall gerade aktiv bearbeitet wird. Hartnäckigkeit zahlt sich hier aus: Wer das Formular regelmäßig nutzt, erhöht die Chance, dass ein Sachbearbeiter irgendwann reagiert.
Eine andere Möglichkeit, das LEA zu erreichen, ist, einen Termin „zu erschummeln“. Viele Menschen berichten, dass es funktioniert, als Begleitperson bei einem Termin eingelassen zu werden. Wer einmal im Gebäude ist, kann direkt zum zuständigen Sachbearbeiter gehen. Diese Methode ist natürlich nicht offiziell vorgesehen und stößt bei den Mitarbeitern auf wenig Begeisterung, kann aber insbesondere für Anwälte oder Personen mit anwaltlicher Begleitung nützlich sein.
Die sicherste und rechtlich wirksamste Methode ist die Beauftragung eines Anwalts. Anwälte haben Zugriff auf das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA), über das sie direkt und offiziell mit dem LEA kommunizieren können. Außerdem stehen ihnen rechtliche Mittel wie Untätigkeitsklagen zur Verfügung. In der Praxis reagiert das Landesamt deutlich schneller auf Anwaltsanfragen, und die Durchsetzung von Ansprüchen wird erheblich erleichtert.
Fazit Erreichbarkeit Landesamt für Einwanderung (LEA)
Die Erreichbarkeit des Landesamts für Einwanderung ist für viele Ratsuchende frustrierend. Telefon, E-Mail und Briefverkehr scheitern häufig, und selbst der persönliche Besuch ist mit erheblichen Hürden verbunden. Wer zeitnah Antworten oder Dokumente benötigt, sollte über die Nutzung des Kontaktformulars hartnäckig sein, kreative Wege innerhalb der Besuchsmöglichkeiten prüfen oder im Zweifel einen Anwalt einschalten. Gerade anwaltliche Unterstützung hat sich in der Praxis als der effektivste Weg erwiesen, um beim LEA Gehör zu finden und Ansprüche durchzusetzen.



